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Avatar von Christoph Klinger

Die Auseinandersetzung zwischen Sam Harris und Daniel Dennett könnte für dich interessant sein. Auch Dennets Buch 'Elbow Room' kann ich wärmstens empfehlen. Ist zwar keine direkte Replik auf Harris, weil viel früher erschienen. Kurz gesagt teilt Dennett (und ich mit ihm) Harris' Kritik an einer libertarischen Willensfreiheit, zieht daraus aber nicht die Konsequenz, dass man Willensfreiheit im Ganzen verwerfen muss. Man muss sie nur ganz anders denken.

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Avatar von Sven Larat

Insgesamt sehr gute Schilderung von Felix der Indizien, die einen freien Willen ausschließen.

Etwas unvollständig ist die emotionale Abhängigkeit aller Menschen außerhalb von Logik und Vernunft. Kaum ein Mensch kann Verbrecher, die er kennt und durch die er Schaden nahm, so objektiv wahrnehmen, dass er sie nicht haßt. Natürlich gilt hier auch die "Entschuldigung" wie für den "Bösen" ohne freien Willen, dass der Haß des "Guten" in diesem speziellen Fall nicht variabel ist, d. h. man kann oft nicht nicht hassen.

Negative Gefühle gegenüber sich negativ Gebärdenden können im Rahmen von Erziehung, Resozialisierung, Wiedergutmachung und Vermeidung von Fehlverhalten in der Zukunft offensichtlich ganz nützlich sein.

Die Evolution schien auch dieser Meinung gewesen zu sein, lol.

Sven Larat

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